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Sonntag in Wien …

Selbst dem letzten Deutschen ist es sicherlich nicht entgangen, dass sich unsere Nationalmannschaft für das Finale der diesjährigen EURO in Wien qualifizieren konnte - Gegner Spanien.

Schon vor der EM hatte ich die Absicht in jedem Falle das Finale zu besuchen. Die Teilnahme der russischen Mannschaft hatte dies maximal verhindern können. Aber soweit kam es ja zum Glück nicht.

Folgerichtig ging es am Sonntag um 4 Uhr in der Früh los in Richtung HRO, um in das Auto in Richtung Herzsprung einzusteigen. Dort war wieder Treffpunkt. Die Autobesatzung war fast identisch im Vergleich zum Österreich-Spiel.

Gegen 15 Uhr tauschten die 3 dann ihre Vouchers am Ticket-Schalter, in der Nähe der Volksoper, um. Und ich? Karte hatte ich keine, also musste ich mich auf dem Schwarzmarkt umschauen.
Am o.g. Ticketschalter waren auch gleich die ersten fliegenden Händler unterwegs.
Aber der Magen muss ja auch mal gefüllt werden. Dies hatte also erstmal Priorität.

In der unmittelbaren Nähe des Stadions wurde ich dann auch fündig. Nach etwa 90 Minuten hin und her schlag ich zusammen mit einem Kölner zu - schön Gruß an ihn!

Die Eintrittskarte befand sich somit in meinem Besitz:

Die obligatorische Abschlusszeremonie der Europameisterschaft durfte an dieser Stelle natürlich auch nicht fehlen - hätte auch gut drauf verzichten können - aber ich werd ja nicht gefragt :-)

Michael Ballack konnte nun doch auflaufen - die größte Sorge mancher Landsleute.

Die Spanier gingen als Favorit in’s “Rennen” und wurden dieser Rolle auch über die komplette Spielzeit gerecht. Muss man ja auch mal eingestehen. Auch auf den Rängen wussten die, deutlich in der Minderheit, anwesenden Spanier zu überzeugen.

Was mich mal interessieren würde, sind die Strafen, welche die Zünder zu erwarten haben auf der spanischien Seite.

Den Satz solltet ihr ja mittlerweile von mir kennen, oder? “Das Ergebnis kennt ihr!”. :-)

Zumindest die Silbermedallie konnten wir nach Deutschland holen. Auch ein Erfolg. Desto erfolgreicher werden die nächsten Turniere und unseren Titel holen wir noch - mit Sicherheit. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Der 11. Juli 2010 wird unser Tag ;-)

Kurz nach ein Uhr standen wir dann an der Pension, wo wir auch vor 2 Wochen nächtigten. Aber wir fanden den nicht vorhandenden Schlüssel-Save folgerichtig nicht. Warum? Weil nämlich keiner da war.

Unser Fahrer verwechselte nämlich die Pensionen. Unsere Zimmer befanden sich 250 Meter weiter :-) Dort fix aufgeschlagen und den Code in den Save eingegeben, durfte auch endlich geduscht werden. Was ein Genuss.

Am Folgetag sollte die Reise dann auch direkt wieder retour gehen - Abfahrt: 9 Uhr. Dienstag musste ja wieder gearbeitet werden.

Sage und schreibe 12 Stunden später war ich dann erst in Satow. Grund für die lange Fahrzeit war das, an Montagen selbstverständlich, hohe Verkehrsaufkommen und die Dummheit diverser “SonntagsMontagsfahrer”.

Fazit: 2 EM-Spiele gesehen - somit doch recht zufrieden. 2010 kann kommen.

Bleibt nur noch eins zu sagen:

Gruß an die Karten-Experten und die übrigen Schnacker - ihr seid für mich die wahren Verlierer des Spieles und nicht die deutsche Mannschaft.

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Mittwoch-Abend in Satow …

Auch der letzte Deutsche hat mit Sicherheit schon mitbekommen, dass unsere deutsche Mannschaft, nach einem schwachen Auftritt am Mittwoch gegen die Türken, den Sprung ins Finale der diesjährigen Europameisterschaft geschafft hat.

Auf das Spiel hier noch einzugehen, wäre Zeitverschwendung. Außerdem hat man ja gar nicht die komplette Partie sehen können - danke an die öffentliche Anstalt :-/

Vor dem Spiel gab es aber noch ein paar andere Grazien zu sehen auf unserem heimischen Sportplatz. Eine Schande, wer dieses verpasste. Aber für diejenigen habe ich ein kleines Video aufgenommen - also doch nicht so wild ;-)

In der Halbzeit war Maier denn damit beschäftigt ein “paar” Löcher in den Rasen auf dem Sportplatz zu stechen, um somit den Wasserabfluss zu fördern.

Was dabei herumkam, seht selber - das ganze läuft unter dem Namen: “Der Motter-Maier” ;-) :

Am Sonntag geht es denn noch mal nach Wien zum Finale. Die Berichterstattung erfolgt hier an dieser Stelle dann im Laufe der kommenden Woche.

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Rundum unseren(?) Verein …

Die Freude über das Testspiel in Dänemark (02.08.) währt nicht lange, da kommt schon der nächste Dämpfer.

Es ist mal wieder Zeit für Kuriositäten beim FC Hansa Rostock. Das Sommerloch berschert ja schließlich eine Menge Zeit. Gestern Abend deutete sich bereits an, dass was in der Luft liegt.

Heute kurz vor der Mittagspause von Grabow & Co. wurde folgende Mitteilung auf den offiziellen Seiten des FCH kund getan.

Zitat Anfang:
Reduzierung der Kapazität in den Blöcken 27 und 27A auf 600 Zuschauer

Im Zusammenhang mit dem am heutigen Dienstag beginnenden Jahreskartenverkauf möchte der F.C. Hansa Rostock darüber informieren, dass für die Blöcke 27 und 27A der DKB-Arena aufgrund der geltenden Sicherheitsrichtlinien des DFB, der baulichen Ausgestaltung dieses Bereiches und der daraus resultierenden Forderung der Polizei eine Reduzierung der Kapazität dieser Blöcke auf 600 Zuschauer nötig ist. Da in der vergangenen Saison für diesen Bereich 600 Jahreskarten verkauft wurden, ist die Aufnahme von Jahreskarten-Neukunden für die Blöcke 27 und 27A derzeit nicht möglich.
Inhaber von Jahreskarten für diesen Bereich haben bis zum 5. Juli die Möglichkeit des Wiederkaufs. Ob der Erwerb von Jahreskarten und gegebenenfalls auch Tageskarten für die Blöcke 27 und 27A zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist, steht momentan noch nicht fest.”

Zitat Ende

Da frage ich mich als Otto Normalverbraucher, warum in den letzten Jahren diese Bedenken anscheind kein Thema waren?

Zu dieser Problematik findet an diesem Freitag im Fanszene Raum eine Versammlung statt. Auf www.suptras.de finden Interessenten weitere Informationen.

Gemeinsam für Hansa Rostock und nicht gegeneinander, sehr geehrte Vereinsführung!

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Samstag in Leipzig-Leutzsch …

Doch relativ spontan wurde am letzten Samstag im Osten der Republik gereist - Ziel: Leipzig.

Im Zentralstadion kam es zum Rückspiel der Relegation zur Regionalliga zwischen Chemie Leipzig und dem Greifwalder SV 04. Bereits dem Hinspiel (4:2 für Chemie) in Greifswald wohnten 7 Satower bei. Ich jedoch nicht.

So ging es zu dritt (LÄCHERLICHE ANZAHL!!) gegen halb 5 Uhr in der Früh Richtung Rostock Hbf. Dort erstmal den Fahrplan besorgt, ging es über Schwerin, Wittenberge, Magdeburg und Halle nach Sachsen. Einer meiner beiden Mitfahrer überkam, auf Grund des total ausgebliebenen Schlafes in der Vornacht (Satower Masters)- quasi: “durchgemacht”, die Müdigkeit. Es sei ihm verziehen.

Gegen 11 Uhr trafen wir dann pünktlich (seeeeeelten bei der Bahn) im Hbf zu Leipzig ein. Da kam es zum obligatorischen FastFood-Restaurant-Ketten-Besuch und ab zum Stadion. Anpfiff war ja bereits 13 Uhr.

Für 11,50 € und unter dem Motto der freien Platzwahl machten wir es uns in der ersten Reihe bequem.

Presseberichten zur Folge wurden bis zu 15.000 Besucher an diesem Tage erwartet. Angeblich sollen es aber nur knapp unter 10.000 Zuschauer geworden sein, aber das kann ich mir nicht vorstellen. Schön Gruß ans Finanzamt Leipzig!

Ich nehme es mal vorweg. Das Spiel ging 2 zu 2 aus. Die Chemiker führten zwischenzeitlich mit 2:0. Der lange 8er der Hansestädter besorgte jedoch noch vor der Halbzeit, jeweils nach Standardsituationen, den Ausgleich. Es keimte also noch ein Funke Hoffnung auf den Aufstieg der Schützlinge des ehemaligen Hansa-Coaches, Andreas Zachhuber.

Dabei war ich der einzige von uns 3 Satowern, welcher alle 4 Tore gesehen hat. Durst und Müdigkeit machten den anderen beiden einen Strich durch die Rechnung. Die Sitze im ZS luden aber auch verdammt zum wegnicken ein, muss ich zugeben.

Sachsen Leipsch ist nach diesem Spiel dann aufgestiegen und spielt in der kommenden Spielzeit in der Regionallige Nord. Die Greifswalder dagegen werden, mit Sicherheit als Aufstiegsaspirant, auch im nächsten Jahr in der Oberliga antreten.

Die Rückfahrt verlief dann wenig spektakulär. 21:30 Uhr kamen wir wieder in HRO an. Der Samstag war somit gut genutzt. Zu Hause sitzen, kann man ja bekanntlich jeden Tag.

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Montag in Wien (und davor) …

Sonntag gegen 8 Uhr sollte es dann zur EM gehen. In Rostock einen meiner Begleiter abgeholt, trafen wir in Herzsprung auf unseren Fahrer nebst Gefährt.

Kurz vor 10 Uhr trafen wir dann am zentralen Treffpunkt ein und ich stellte JU 178 für 2 Tage auf dem Parkplatz ab. Über Dresden und Prag erreichten wir geschlagene 9 Stunden später die österreichische Hauptstadt.

Auf der Fahrt führte der Fahrer, schön Gruß!, ein sehr interessantes Telefonat mit der SVZ - was ein Verein da :D Schon auf der Hinfahrt reservierten wir 2 Zimmer in einer Pension am Stadtrand der Sissy-Stadt. Alles wunderbar geklappt.

Nach dem Beziehen der Zimmer ging es zum “Public Viewing” in eine Kneipe in Guntersdorf oder wie das Dorf hieß. Vorher wurde natürlich noch angemessen diniert und ich verzehrte das erste meiner insgesamt 4 panierten Schnitzel in diesen Tagen. Nach dem Essen schauten wir dann auf die Mattscheibe.

Richtige schicke Lokalität muss ich sagen. Aber leider schienen die Leute drum herum nicht viel vom runden Leder zu halten und widmeten kaum einen Blick dem Spiel der Tschechen gegen den 2 Kontinenten-Staat, der Türkei.

Den Ausgang des Spieles kennen die meisten. Wer es nicht weiß, der will es wohl auch nicht anders.

Am Folgetag, oder auch Spieltag, machten wir uns nach 8 Stunden Schlaf auf ins Stadt-Innere. Mir und Klaus fehlte ein wenig der Elan für eine stundenlange Sightseeing-Tour. Aber wir wurden von HL voran getrieben. Eins muss ich da sagen: Wien hat echt eine Menge zu bieten, was alte und aufbereitete Bauten angeht. Alles habe ich im Februar nicht gesehen. Bericht hier zu finden in der Kategorie: “Reisen” zum Länderspiel der Deutschen am 06. Februar diesen Jahres ;-)

An dieser Stelle ein paar Bilder aus Wien:

Stephansdom

Bei der EURO heißt es “FanZone”, was bei uns vor 2 Jahre die Fanmeilen waren.

Auf dieser verdienten sich 2 junge Frauen ein paar Taler dazu in dem sie sich dem Body-Painting-Projekt zur Verfügung stellten und somit eine Menge Schaulustiger heranzogen.

Dann sollte es aber erstmal wieder was zu essen geben - besser war das auch :-)

Gegen 15 Uhr holten wir einen weiteren Rostocker vom Hbf-Süd ab, welcher aus Klagenfurt (Autragungsort der 2 Vorrundenspiele unserer Mannschaft) angereist war.

So machten wir uns auf den Weg Richtung Happel-Stadion, um am legendären Prater noch die eine oder andere Stunde herum zu kriegen. Hier erhielt der Reiseführer dann die Möglichkeit seine 18 Postkarten zu schreiben. Ich könnte das nicht.

In einem Restaurant (keine Kneipe, weil hochrangige Gäste - Aufklärung folgt) treibten wir die österreichische Wirtschaft voran. Die Angestellten waren nebenbei damit beschäftigt die Tische für eine Reisegruppe herzurichten - 70 Personen. Das Ganze wurde ausgerichtet von einer ost-westfälischen Fensterfirma. So kommt man also an Eintrittskarten - ich könnte kotzen! Zum Fensterkauf gab es wohl diese Tour inkl. Eintrittskarte zum Spiel.

Irgendwann trafen diese hochrangigen Gäste, eine Bedienung betitelte die Leute so gegenüber einem von uns als er nach seinem Essen wartete, dann ein. Im Schlepptau u.a. Michael Frontzek - Coach der Arminen aus Bielefeld. Gegen 19 Uhr trafen wir dann am Stadion ein.

Hier noch schnell das offizielle Programmheft zur EM gesichert - 10 € für paar bunte und was nicht lesenswerte Seiten - krank!

Neben mir machten es sich 2 weitere Exil-Rostocker, im sichtbehinderten Bereich des Happelstadions, in der 3. Reihe bequem. Gruß an Andi und seine “Begleiterin” :-)

Hier noch 2 Videos (nichts dickes - hatte keine wirkliche “Video-Lust” - ging ja schließlich um Fussball):

Das Spiel dürften wohl die meisten der hier Lesenden gesehen haben. Nach dem Kick ging es dann mehr oder weniger zügig in die Pension zurück.

Nächsten Tag stand dann schon die Abreise an. Nur mal so nebenbei: Sprit in Österreich billiger als in Tschechien - hätte ich nicht gedacht. Im Ösi-Land teilweise 8 Euro-Cent Unterschied vom Super Benzin im Vergleich zum Diesel (Diesel teurer!).

Nach 12 Stunden Heimreise gab es dann wieder das Ortseingangsschild der Großgemeinde Satow zu sehen.

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