Freitag in Magdeburg und die 2 Tage danach …

Viel Zeit zum entspannen blieb an diesem Wochenende zum Glück nicht.
Doch noch mehr als rechtzeitig am Freitag aus der Schule zu Hause eingekehrt, ging es 14 Uhr wieder los. Ziel war dieses Mal die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts – Magdeburg. Mit 3 weiteren Satowern trat ich die nur knapp 350 Kilometer lange Fahrt an.

Das Highlight der Hinfahrt stellte wohl der Bus voll mit Indern dar. Vielleicht sind sie ja mittlerweile zu Hause angekommen …

Magdeburg war die Austragungsstätte des PlayOff-Hinspieles unserer U21-Nationalmannschaft gegen Frankreich. Das kann man sich schon mal antun. Die Tatsache, dass ich im neuen MD-Stadion noch nicht gewesen bin, stellte einen weiteren Anreiz dar.


Nur die Sitzplätze ließen teilweise zu wünschen übrig.

Das Spiel unserer „Deutschen“ war zu Beginn der Partie noch ganz akzeptabel. Folgerichtig gingen wir auch in Führung. Mit zunehmender Spieldauer aber übernahmen die Franzmänner das Ruder. Halbzeitstand 1:1.

Der aber auffälligste Deutsche saß auf der Tribüne. Nein, nicht der Ur-Deutsche Kuranyi (der war doch erst ein Tag später an der Reihe ;-) ), sondern irgend son hyperaktiver Choleriker, beim dem man sich fragen musste, ob sein affiges Verhalten auf Grund des enormen Alkoholkonsums oder der wenigen besuchten Schulklassen entstanden ist.

Bei dem Kerl frage ich mich, wie er sich gegeben hat, als die A-Nationalmannschaft im EM-Finale gegen Spanien stand. Junge, so wirste nicht alt ;-)

Das Niveau der Partie nahm immer weiter ab. Wirkliche Höhepunkte gab es nur wenige. Aus Hansa-Sicht erfreulich: die Einwechslung von Kevin Schindler in der 78. Minute. Zum Ende der Partie wurde der arrogant und lustlos wirkende Toni Kroos im Starfraum 11-metertauglich gefault. Der Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. Was ging der Choleriker ab :D

So befinden sich die Jungs am kommenden Mittwoch unter enormen Zugzwang. Die Auswärtstorregelung kann Gold Wert sein. Gespielt wird in Metz. Ich schätze unsere Chancen für die EM-Endrundenteilnahme in Schweden jedoch sehr gering ein.

Nach sehr schönen 15 Minuten an der Bahnschranke („Ey, einer kommt noch!“) ging es gegen 21:45 Uhr wieder auf die A2 Richtung Heimat. Die Autobahnabfahrt Doberan, an der A20, passierten wir dann exakt 23:59 Uhr.

Hätten wir den Freitag auch ausgewertet.

Am letzten Wochenende war Pokal angesagt in Mecklenburg-Vorpommern. Die Pläne das Testspiel des FC Hansa in Bergen zu besuchen, wurden kurz nach dem Aufstehen verworfen.

Denn auch in Wismar gab es ein Stück Hansa zu sehen. Sorgte doch René Rydlewicz mit seinem Wechsel vom ehemaligen Bundesligisten zu Anker im Sommer für eine Menge Furore.

Im Achtelfinale des Landespokales trafen die Hansestädter daheim auf den Oberligaaufsteiger aus Bentwisch.

Bentwisch „agierte“ total enttäuschend. Von Platz 6 in der AOL, wie es im Programmheft zu lesen war, hatte man leider nicht viel erkennen können. Speziell der 14er des FSV wusste zu gefallen. :-/

Anker zwar auch nicht wirklich besser, aber sie spielen ja schließlich „nur“ Verbandsliga und gingen somit als Underdog ins Rennen. Richtige Strafraumaktionen blieben leider aus.

In der Halbzeitpause wurde vom Stadionsprecher Andi Knothe ein Ball mit den Unterschriften der Männermannschaft versteigert. Das Startgebot lag bei 10 Euro. Nach ewigem Hin und Her ging die „Pille“ für lächerliche 30 Euro weg. Enttäuschend. Bei 410 Zuschauern hätte ich schon etwas mehr erwartet. Der Erlös soll vollständig in die Jugendabteilung des FCA fließen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel, was das Spiel anging. Ich hoffte nur, dass die Partie nicht in die Verlängerung oder gar Elfmeterschießen ginge. „Glück gehabt!“, dachte ich in der 70. Minute als Rydlewicz mit seinen 35 Jahren sein erstes Tor für die Wismaraner erzielte. Laufen wollte er nicht mehr, machte es den Eindruck so zog er trocken ab und brachte den Ball im linken unteren Eck unter.

Aber die Bentwischer machten es noch mal spannend. Nach einem Freistoß der „viel umworbenen“ Nummer 14 lautete der Spielstand 1:1. Aber René war wieder zur Stelle und besorgte 5 Minuten vor dem Abpfiff die erneute Führung und sorgte mit diesem Tor für den Viertelfinaleinzug desVerbandsligisten.

„Rydlewicz FUSSBALLGOTT“ machte die Runde.

In Satow wieder angekommen, wurde es sich erst einmal auf der Couch bequem gemacht. 19 Uhr zu Hause abgegrillt, ging es 20 Uhr wieder los zum Geburtstag des Paule K. ;-)

Ab hier spare ich mir dann mal nähere Ausführungen – hat Spaß gemacht ;-)

Morgens stand noch die zweite Halbzeit vom Kreispokalspiel des Heiligenhäger SV gegen die Landesligarserve des Kröpeliner Sportvereins auf dem Programm.

Hier traf ich dann den einzig wahren Fussballgott. Hier ist er:

Er ist noch etwas kamerascheu – LUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUMY ;-)

Hier noch mal ein besssers Bild von Marcus im Ostjogger:

Dem aufmerksamen CF88.de-Leser wird das Bild bereits bekannt sein ;-)

Am Nachmittag griff dann auch die zweite Vertretung des SSV ins Pokalgeschehen ein. Gegen den Doberaner SV II gab es jedoch ein letztlich verdiente 0:4-Niederlage.

Hier bekam ich dann auch endlich mein Torvideo:

Die Satower ließen auch die beste Möglichkeit liegen, um wenigstens noch den Ehrentreffer zu erzielen:

So, das waren dann wieder 800 Wörter zum Wochenende – soll reichen.

3 Antworten to this post.

  1. Veröffentlicht von Puul am 13. Oktober 2008 um 14:19

    Bitte fürs Torvideo ;)

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  2. Veröffentlicht von cf88 am 13. Oktober 2008 um 18:54

    War ja nicht unverdient, von daher: Danke ;-)

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  3. Veröffentlicht von Marc Leskovar am 16. Juli 2009 um 04:57

    Das w�re interessant, in dieser Form weiterzudenken.

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