Montag in Wien (und davor) …

Sonntag gegen 8 Uhr sollte es dann zur EM gehen. In Rostock einen meiner Begleiter abgeholt, trafen wir in Herzsprung auf unseren Fahrer nebst Gefährt.

Kurz vor 10 Uhr trafen wir dann am zentralen Treffpunkt ein und ich stellte JU 178 für 2 Tage auf dem Parkplatz ab. Über Dresden und Prag erreichten wir geschlagene 9 Stunden später die österreichische Hauptstadt.

Auf der Fahrt führte der Fahrer, schön Gruß!, ein sehr interessantes Telefonat mit der SVZ – was ein Verein da :D Schon auf der Hinfahrt reservierten wir 2 Zimmer in einer Pension am Stadtrand der Sissy-Stadt. Alles wunderbar geklappt.

Nach dem Beziehen der Zimmer ging es zum „Public Viewing“ in eine Kneipe in Guntersdorf oder wie das Dorf hieß. Vorher wurde natürlich noch angemessen diniert und ich verzehrte das erste meiner insgesamt 4 panierten Schnitzel in diesen Tagen. Nach dem Essen schauten wir dann auf die Mattscheibe.

Richtige schicke Lokalität muss ich sagen. Aber leider schienen die Leute drum herum nicht viel vom runden Leder zu halten und widmeten kaum einen Blick dem Spiel der Tschechen gegen den 2 Kontinenten-Staat, der Türkei.

Den Ausgang des Spieles kennen die meisten. Wer es nicht weiß, der will es wohl auch nicht anders.

Am Folgetag, oder auch Spieltag, machten wir uns nach 8 Stunden Schlaf auf ins Stadt-Innere. Mir und Klaus fehlte ein wenig der Elan für eine stundenlange Sightseeing-Tour. Aber wir wurden von HL voran getrieben. Eins muss ich da sagen: Wien hat echt eine Menge zu bieten, was alte und aufbereitete Bauten angeht. Alles habe ich im Februar nicht gesehen. Bericht hier zu finden in der Kategorie: „Reisen“ zum Länderspiel der Deutschen am 06. Februar diesen Jahres ;-)

An dieser Stelle ein paar Bilder aus Wien:

Stephansdom

Bei der EURO heißt es „FanZone“, was bei uns vor 2 Jahre die Fanmeilen waren.

Auf dieser verdienten sich 2 junge Frauen ein paar Taler dazu in dem sie sich dem Body-Painting-Projekt zur Verfügung stellten und somit eine Menge Schaulustiger heranzogen.

Dann sollte es aber erstmal wieder was zu essen geben – besser war das auch :-)

Gegen 15 Uhr holten wir einen weiteren Rostocker vom Hbf-Süd ab, welcher aus Klagenfurt (Autragungsort der 2 Vorrundenspiele unserer Mannschaft) angereist war.

So machten wir uns auf den Weg Richtung Happel-Stadion, um am legendären Prater noch die eine oder andere Stunde herum zu kriegen. Hier erhielt der Reiseführer dann die Möglichkeit seine 18 Postkarten zu schreiben. Ich könnte das nicht.

In einem Restaurant (keine Kneipe, weil hochrangige Gäste – Aufklärung folgt) treibten wir die österreichische Wirtschaft voran. Die Angestellten waren nebenbei damit beschäftigt die Tische für eine Reisegruppe herzurichten – 70 Personen. Das Ganze wurde ausgerichtet von einer ost-westfälischen Fensterfirma. So kommt man also an Eintrittskarten – ich könnte kotzen! Zum Fensterkauf gab es wohl diese Tour inkl. Eintrittskarte zum Spiel.

Irgendwann trafen diese hochrangigen Gäste, eine Bedienung betitelte die Leute so gegenüber einem von uns als er nach seinem Essen wartete, dann ein. Im Schlepptau u.a. Michael Frontzek – Coach der Arminen aus Bielefeld. Gegen 19 Uhr trafen wir dann am Stadion ein.

Hier noch schnell das offizielle Programmheft zur EM gesichert – 10 € für paar bunte und was nicht lesenswerte Seiten – krank!

Neben mir machten es sich 2 weitere Exil-Rostocker, im sichtbehinderten Bereich des Happelstadions, in der 3. Reihe bequem. Gruß an Andi und seine „Begleiterin“ :-)

Hier noch 2 Videos (nichts dickes – hatte keine wirkliche „Video-Lust“ – ging ja schließlich um Fussball):

Das Spiel dürften wohl die meisten der hier Lesenden gesehen haben. Nach dem Kick ging es dann mehr oder weniger zügig in die Pension zurück.

Nächsten Tag stand dann schon die Abreise an. Nur mal so nebenbei: Sprit in Österreich billiger als in Tschechien – hätte ich nicht gedacht. Im Ösi-Land teilweise 8 Euro-Cent Unterschied vom Super Benzin im Vergleich zum Diesel (Diesel teurer!).

Nach 12 Stunden Heimreise gab es dann wieder das Ortseingangsschild der Großgemeinde Satow zu sehen.

2 Antworten to this post.

  1. Veröffentlicht von Sven am 19. Juni 2008 um 20:04

    Wo hast Du denn die Ortseingangsschilder entdeckt? Ich dachte, die sind noch beim Pfandleiher…

    Antworten

  2. Veröffentlicht von cf88 am 20. Juni 2008 um 11:49

    Gerüchten zur Folge sollen eingefleischte Satower die geprellte Zeche beim Pfandleiher IHRES Vertrauens hinterlegt haben.

    Antworten

Antworte auf diesen Post.