Archiv für April, 2008

Klim Bim …

Sooo, morgen geht’s auf in den letzten Samstag diesen Monats, vor den Prüfungen - wie auch immer.
Allgemeines Unbefinden macht sich breit. Morgen wird mal wieder selbst gespielt. Einmal mehr in der Nähe von Güstrow - genau in Langhagen. Der Drops ist gelutscht für uns. Nach oben geht nur noch rein theoretisch was. Langwelig - goldene Ananas trifft es wohl ganz gut.

Ab 15:30 Uhr werden meine Gedanken aber etwa 500 Kilometer südlicher, ins Gebiet der Sorben, schweifen. Kann ich nichts gegen machen. Dort geht es für Hansa um die Wurst. Gewinnt man, ist das Ziel Klassenerhalt ein ganzes Stück näher gerückt. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, muss ich wohl nichts zu sagen.
Einerseits sollte, und das tu ich eigentlich auch, die Leute, welche die Reise nachher antreten werden, beneiden. Aber was die Leute dort erwarten wird, kommt wohl dem 3. WK nahe.

So kam folgendes Statement der brandenburgischen Polizei im Laufe der Woche heraus:
“Beide Fan-Lager sind nicht gerade befreundet. Wir bereiten uns auf einen Großkampftag vor”

Die Rostocker, welche mit dem Entlastungszug gegen 13 Uhr in CB ankommen werden, dürfen wohl direkt nach Ankunft in Polen ihre Eintrittskarten zeigen. Demzufolge ist ohne Eintrittskarte nicht viel zu machen am Bahnhof als warten bis der Zug wieder gen Heimat reist. Einschränkung der Grundrechte? Entscheide selbst!

www.sveriner.de

Normal ist der Fussball schon lange nicht mehr.

Im Vorfeld haben sich viele Hanseaten über den doch “sehr professionellen” Ticketverkauf der Energielosen bedient. Nun sollen alle Rostocker, egal für welchen Block im Stadion sie ihre Karte bezogen haben, in einen Block - UNMÖGLICH!! Und hier wird mal wieder die ErstligaUNtauglichkeit der Cottbuscher wiederlegt.

Mehr sage ich lieber nicht dazu. In meinem derzeitigen, durchaus deprimierten, Zustand würde da nicht mehr viel gutes bei raus kommen.

Angesichts der Tatsache, dass das letzte Gastspiel von uns in der Lausitz im Großen und Ganzen der totale Reinfall war, sollte man sich vielleicht nicht allzu große Hoffnungen machen. Aber diese Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt.

KÄMPFEN UND SIEGEN!!!

Achja, da war ja noch was. Am Dienstag wird es dann das erste Mal ernst. Die Prüfungen in Kostenrechnung und Haushalts- und Kassenrecht stehen auf dem Programm. Mittwoch vor’m Herrentag dann Personalwesen. Wäre nicht verkehrt, wenn in den nächsten Tagen noch ein paar Stichpunkte den Weg in meine Gehirnzellen finden würden.

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Endlich mal wieder was …

Tut mir leid, dass sich hier nichts tut derzeit.
Der Grund ist schnell erzählt: heute in einer Woche beginnen die Prüfungen. Irgendwann wird es ja auch mal Zeit. Der Elan zum lernen könnte zwar ausgeprägter sein, aber ich arbeite dran.

P.S. Neuer Termin bei “on Tour” zu finden ;-)

Bald wieder ein paar Geschichten aus dem Alltag des cf88

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Wochenendrückblick …

Ja, ich schäme mich. Immer noch keine Worte verloren über das ja nun schon vorletzte Wochenende. Aber ein paar Zeilen dazu habe ich schon niedergeschrieben. In absehbarer Zeit wird es dann zur Vollendung kommen ;-)

Jetzt aber zunächst zu diesem Weekend.

Als ich Freitag gegen 16:30 Uhr von der Schule aus Schwerin kam, war ich ziemlich fertig. Mag wohl am Unterricht gelegen haben. Ab etwa 13 Uhr an einem Freitag bin ich nicht mehr wirklich aufnahmefähig, was den Unterrichtsstoff angeht. Ich schäme mich wieder :)

Trotz kurzem Schauer stand abends noch Lagerfeuer hier in der Sonnenstraße an. Hier verweilte ich aber nicht lange, denn nächsten Tag war ja Fussball spielen angesagt gegen den Freizeit- und Sportverein aus Rühn. Am Vormittag des 05. April kam es denn noch zum Fussballschuhkauf. Schnäppchen gemacht.

15 Uhr denn Anstoß zur Partie in der Bezirksklasse. Ziemlich ersatzgeschwächt gingen wir durch “den Ricks” in Führung, welche bis kurz nach dem Seitenwechsel hielt. Aber dann kassierten wir den Ausgleich, markierten aber durch Maier wieder die Führung. Die Rühner buxierten den Ball in der restlichen Spielzeit noch 2-mal über unsere Torlinie. Das Ergebnis sollte jeder nachvollziehen können.

Ziemlich genervt vom Spiel und dem Wetter traf ich dann die Vorbereitungen für den anstehenden Grillabend. Hier das Video von unserem Versuch den Grill anzuschmeißen. Hat aber leider nicht ganz geklappt:

Nach dem es denn doch recht spät wurde, ging es am Sonntag zunächst zum Spiel der zweiten SSV-Mannschaft gegen den Mulsower SV. Wichtige Punkte im Kampf um den Wiederaufstieg in die Kreisliga wurden leider liegen gelassen - Ergebnis: 0:0. Da bekam ich aber noch Marcus “Lumi” Lumaschi zu sehen. Heute sehr östlich, denke ich :-) Schöne Grüße an Lumi:

Direkt nach dem Spiel fuhr ich auf Arbeit. An einem Sonntag? Ja, ich war eingeteilt die Stimmen der Briefwahl auszuzählen für die Landrats-Wahlen im Kreis Güstrow. Sehr deprimierende Wahlbeteilung. In 2 Wochen kommt es dann zur Stichwahl, weil keiner der 4 Kandidaten die absolute Mehrheit (>50 % aller Stimmen) erhielt.

Und der Montag wäre nun auch wieder geschafft.

Bis die Tage …

P.S. April = Hansa freie Zeit :-/

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Mittwoch in Basel …

Am Mittwoch gegen 3 Uhr machte ich mich auf nach Hamburg, um dort 8:55 Uhr mit Easyjet in Richtung Basel, Schweiz, abzuheben. Die Hauptstraße sah ganz gut aus - von Schnee nicht viel zu sehen. Als es auf die A20 ging, begann das große Schneetreiben. Erst noch mit etwa 100 km/h unterwegs, sollte es nicht lange dauern und die Geschwindigkeit betrug 60 Minuten lang lediglich 30 km/h.

Da wurde mir schon ein wenig Bange in Anbetracht meines Zeitplanes. Kurz nach 8 Uhr auf dem Flughafen zu sein, vorher aber noch in der Nähe des Hauptbahnhofes in HH den Schlüssel für die Wohnung abholen, welche ich von Donnerstag bis Sonntag beziehen wollte, danach denn mein Auto bei meinem Kumpel, Chrischi D., in HH abzustellen und mich anschließend von ihm zum Airport chauffieren zu lassen. Danke dafür!!

Aber es hat alles noch geklappt. Ich kann nur froh sein, dass ich so früh losgefahren bin. Nach dem ich den Schlüssel in der Tasche hatte und mein Auto in gute Hände gab, betrat ich etwa 7:30 Uhr die Flughafenhalle. Pünktlich ging es dann ziemlich entspannt in die Luft. Der 5. Start in diesem Jahr. Ich hatte die vergangene Nacht nur kurz mal die Augen zu gemacht, da überkam mich kurz nach dem Start auch schon die Müdigkeit. Als die Augen wieder aufgingen, kam nur:”In wenigen Minuten landen wir.” aus den Lautsprechern. Toll, nichts mitbekommen. Auch egal - gibt schlimmeres.

Mein Plan lautete eigentlich die Nacht in Basel zu verbringen. Also sollte es auf Zimmersuche gehen. Im Internet habe ich zwar auch ein paar Sachen gefunden, aber preislich außerhalb meines knappen Budgets. Vor Ort dann auch nichts anderes. Für 4 Franken ging es dann per Bus zum Bahnhof SBB.

Ich hatte mir eigentlich geschworen die gesamten Tage nicht das Unternehmen des großen M “zu besuchen”, aber schon hier wurde ich schwach. Ein Döner für 5 Euro wollte ich auch nicht verspeisen.

Die Zimmersuche war immer noch erfolglos. Da hatte ich schon die Absicht direkt nach dem Spiel zu meiner nächsten Station in der Nähe von Bonn zu reisen mit der Bahn, da hätte ich beinahe eine Übernachtungsmöglichkeit für 14 € gehabt. Aber außer Spesen nichts gewesen. Nicht zu ändern. Nach dem hin und her stand dann der Entschluss 23:26 Uhr mit dem ICE nach Bonn zu fahren.

So begab ich mich in Richtung St. Jakob Park. Zunächst nahm ich mir die St. Jakobhalle ein wenig näher vor. Nicht schlecht das Teil: 2 Schwimmhallen, 3 Fussballfelder sowie Tennisplätze und was nicht alles für Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. Auf einem Trainingsplatz neben der eben genannten Halle wurde dann mal wieder ordentlich Kommerz betrieben.

Der DFB und McDonalds hatten etwa 10 kleine Kinder im Alter von geschätzten 6 Jahren eingeladen zur Verleihung des Fussballabzeichens - so in etwa nannten sie es. Geworben wurde u.a. mit dem Slogan:”Fit durch Bewegung”. Spätestens hier sollte auch der letzte die Stirn runzen - McDonalds => fit? Ja, deswegen werden auch die Deutschen immer dicker.

Auf noch einem Nebenplatz kam es zum Match einer Journalistenauswahl des “Kickers” aus Deutschland gegen ihre Arbeitskollegen aus der Schweiz. Das passt ja gut, dachte ich mir.

Die Kicker-Beschäftigten legten los wie die Feuerwehr und gingen früh mit 1:0 in Führung. In der Folgezeit wurden die Schweizer aber besser und glichen zunächst aus und kamen noch vor dem Seitenwechsel zum 1:3 aus deutscher Sicht.

Da standen teilweise richtig gute Fussballer gestandeneren Alters auf dem Kunstrasenplatz. 15 Uhr begab ich mich denn in eine Kneipe, um noch etwas Zeit rumzukriegen. Bis zum Anpfiff waren ja noch mehr als 5 Stunden davon. Da fiel mir, als Nichtraucher, auf, wie gut wir es doch in Deutschland haben seit dem 01. Januar diesen Jahres. Die Leute in dem Lokal nur am rauchen. Da war mein Tischnachbar mit einer Zigarette fertig, da stekcte er sich schon die nächste Kippe an. Richtig ätzend!

18 Uhr ging es denn raus auf die Straße. Hier noch ein kurzes Gespräch mit einem Betreuer des Fanclub Nationalmannschaft geführt, ging es auch bald ins Stadioninnere. Dort fanden sich etwa 2.000 Deutsche an, würde ich sagen.

Zum Spiel brauche ich wohl nicht viel sagen. Unsere Mannen traten ganz pasabel auf. Mit einem hochverdienten 4:0 endete die Partie. Mit solch einem souveränen Auftritt habe ich nicht gerechnet. Es macht Hoffnung für das Unterfangen im Sommer den Pokal nach Deutschland zu holen.

Nach dem Abpfiff ging es dann zügig zum Bahnhof. Dort war denn aber noch genügend Zeit. Aber nicht für jeden. Gut paar Leute am sprinten gewesen :-)

Wie oben schon geschrieben, fuhr der ICE kurz vor 23:30 Uhr. Ich hatte mir ein 6-Mann-Abteil genommen. Kurz vor Abfahrt kamen aber noch 3 weitere Personen hinzu, welche auch das Länderspiel besuchten. Gruß an die 3 an dieser Stelle. Ganz interessante Konstellation: mit mir ein Rostocker, dann jeweils ein Dortmunder, Schalker und Frankfurter. Ganz nette Unterhaltungen und ein Tipp für die geplante Moldawien-Reise im Sommer habe ich auch bekommen.

So verging die Zeit relativ schnell bis zur Ankunft in der ehemaligen Regierungsstadt, Bonn. Kurz nach 6 Uhr stieg ich dort in die S-Bahn ein, um zur Wohnung meiner Schwester (von wo ich in HH die Schlüssel holte) zu gelangen.

Dort legte ich mich denn nach einer wohltuenden Dusche nieder. Schlafen ist schon was schönes.

In den nächsten Tagen dann der Rest von der Tour.

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